Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Fisher und Mclaughlin-Levrone siegen bei Premiere des „Grand Slam Track“
Im Rennen um das Preisgeld in Höhe von jeweils 100.000 US-Dollar pro Disziplingruppe haben sich die US-Stars am Freitagabend in Kingston (Jamaika) zum Auftakt des „Grand Slam Track“ in eine gute Ausgangsposition gebracht. Sechs der acht Rennen entschieden sie für sich. So gewann unter anderem Weltrekordlerin Sydney Mclaughlin-Levrone (52,76 sec) die 400 Meter Hürden, Hallen-Weltrekordler Grant Fisher sicherte sich in einem taktischen Rennen den 5.000-Meter-Sieg (14:39,14 min). Für Top-Leistungen sorgten 3.000-Meter-Siegerin Ejgayehu Taye (Äthiopien; 8:28,42 min), 800-Meter-Siegerin Nikki Hiltz (USA; 1:58,23 min) und 400-Meter-Hürden-Sieger Alison dos Santos (Brasilien: 47,61 sec). Bei den vier Stationen des „Grand Slam Track“ bestreiten alle Starter in den zwölf Disziplingruppen (je sechs für Frauen und Männer) zwei Rennen an drei Tagen. Je nach Platzierung werden Punkte zwischen 12 und 1 vergeben. Wer nach zwei Rennen die meisten Punkte auf dem Konto hat, gewinnt das Preisgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar. Für Rang acht gibt es noch 10.000 US-Dollar und damit so viel wie für den Sieg bei einem Diamond-League-Meeting. Mehr Informationen zum „Grand Slam Track“. Zu den Ergebnissen.
Dalilah Muhammad startet in ihre letzte Saison
Die zweimalige Olympiasiegerin Dalilah Muhammad (USA) wird nach dem Ende der Sommersaison ihre Karriere beenden. Das gab die 35-Jährige am Rande des „Grand Slam Track“ in Kingston bekannt. Sie gewann 2016 in Rio olympisches Gold über 400 Meter Hürden (53,13 sec) und verbesserte 2019 zweimal den Weltrekord auf 52,16 sec. Außerdem zählte Dalilah Muhammad zur US-Staffel, die 2021 in Tokio zum Olympiasieg über 4x400 Meter lief. In Kingston belegte sie am Freitag mit 54,59 Sekunden Rang zwei hinter Weltrekordlerin Sydney Mclaughlin-Levrone (52,76 sec). Zu den Ergebnissen. eme/aj
Schnelle Siegerzeiten in Prag
Der Prager Halbmarathon ist seit Jahren für schnelle Siegerzeiten bekannt. Auch am Samstag sorgten die Top-Läufer wieder für Weltklassezeiten. Bei den Männern gewann Rodrigue Kwizera (Burundi) mit 58:54 und zwei Sekunden Vorsprung auf Isaia Lasoi, Rang drei ging an Ezra Tanui (beide Kenia; 59:20 min). Bei den Frauen fiel die Entscheidung deutlicher aus. Mit 65:27 Minuten machte Lilian Rengeruk das Rennen vor Veronica Loleo (beide Kenia; 66:40 min). Rang drei ging an Sintayehu Hailemichael (Äthiopien; 68:41 min).
Tshepiso Masalela krönt famose Steigerung mit Landesrekord
Tshepiso Masalela war bisher eher auf den 800 Metern (PB: 1:42,82 min) zu Hause. Doch der Wechsel auf die 1.500 Meter hat sich zu Saisonbeginn ausgezahlt. Der 25-Jährige aus Botswana steigerte am Freitag in Kapstadt seine Bestzeit gleich um viereinhalb Sekunden auf 3:30,71 Minuten und lief damit einen neuen Landesrekord. Als Zweiter verpasste Tshepo Tshite (3:32,03 min) den Landesrekord von Südafrika nur um eine Zehntelsekunde. Den zweiten Landesrekord für Botswana erzielte 800-Meter-Siegerin Oratile Nowe (1:59,22 min). eme/aj
Triathlon-Star Alex Yee peilt Marathon-Zeit unter 2:10 Stunden an
Das britische Triathlon-Ass Alex Yee peilt beim London-Marathon am 27. April eine Top-Zeit an. Der 27-Jährige will nach 2:08 bis 2:09 Stunden vor dem Buckingham-Palast finishen. Aktuell läuft Alex Yee im Rahmen seines Triathlon-Trainings zwischen 130 und 145 Kilometer pro Woche. Die 10.000-Meter-Bestzeit des Olympiasiegers steht bei 27:51,94 Minuten. eme/aj
Toiletten-Gang, Start verpasst: trotzdem unter 27 Minuten
Dieses Rennen wird Telahun Haile wohl nie vergessen: Beim 10.000-Meter-Lauf am vergangenen Samstag in San Juan Capistrano (USA) musste der Äthiopier einem menschlichen Bedürfnis nachgehen und verpasste daher den Start. Der 25-Jährige hetzte – elf Sekunden nach dem Startschuss – dem Feld hinterher, holte es ein und lief als Vierter mit 26:52,79 Minuten trotzdem noch Bestzeit und WM-Norm.
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