| Notizen

Flash-News am Freitag

© Iris Hensel
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Martin Neumann

Rosina Schneider kratzt an Bestleistung

Gleich zweimal haben Rosina Schneider (TV Sulz) am Freitagabend nur zwei Hundertstel zur 100-Meter-Hürden-Bestzeit gefehlt. Sowohl im Vorlauf als auch im Finale des Liese-Prokop-Memorial in St. Pölten (Österreich) wurden für die U20-Europameisterin 13,08 Sekunden gestoppt. Damit belegte sie Platz zwei hinter der Österreicherin Karin Strametz (12,97 sec). Isabel Mayer (SWC Regensburg) wurde mit 13,38 Sekunden (VL: 13,36 sec) Sechste. Als 100-Meter-Siegerin steigerte Alexandra Burghardt (LG Gendorf Wacker Burghausen) ihre Saisonbestzeit auf 11,40 Sekunden. Zu den Ergebnissen.

Gina Lückenkemper: Über Atlanta zurück nach Deutschland

Bevor es für Gina Lückenkemper vom Training in den USA zurück nach Hause geht, misst sich die Sprint-Europameisterin noch einmal gegen Weltklasse-Konkurrenz. Bei den Atlanta City Games trifft sie am Samstag über 100 Meter auf vier Sprinterinnen mit Bestzeiten unter 10,90 Sekunden. Ihr erstes Saisonrennen in Deutschland bestreitet die Sprinterin vom SCC Berlin dann am 24. Mai in Dessau. Alle Infos zum Meeting in Atlanta und vielen weiteren Top-Events des Wochenendes finden Sie in unserer großen Übersicht.

Majtie Kolberg bestätigt starkes Niveau

Fast ebenso schnell wie bei ihrem Saison-Einstieg in Karlsruhe (2:00,88 min) war am Donnerstagabend Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) unterwegs. Die 800-Meter-Spezialistin absolvierte die zwei Stadionrunden in Montreuil (Frankreich) in 2:00,99 Minuten. Beim Sieg der Kenianerin Vivian Chebet Kiprotich (1:59,76 min) bedeutete das in einem engen Feld Platz vier. Solide präsentierte sich mit 13,28 Sekunden Hürdensprinterin Ricarda Lobe, die auf Rang zwei lief. In ihrem ersten Freiluftrennen der Saison wurde Nele Weßel (TV Waldstraße Wiesbaden) mit 4:09,19 Minuten über 1.500 Meter Sechste. Zu den Ergebnissen. svs

Marike Steinacker mit nächster Top-Leistung

Diskuswerferin Marike Steinacker hat einen Lauf. Fünf Tage nach ihrer Bestleistung in Wiesbaden (67,31 m) hat die Leverkusenerin den zweitbesten Wettkampf ihrer Karriere abgeliefert. Beim Wurfmeeting am Donnerstagabend in Magdeburg landete ihre Ein-Kilo-Scheibe erst wieder nach 66,21 Metern. Damit gewann sie klar vor Claudine Vita (SC Neubrandenburg; 62,49 m) und Shanice Craft (SV Halle; 60,12 m). Bei den Männern gelang Clemens Prüfer mit 65,65 Metern der beste Wurf. Der Potsdamer gewann damit vor Lokalmatador Henrik Janssen (64,95 m) und dem Niederländer Shaquille Emanuelson (64,22 m). Zu den Ergebnissen.

Abschied und Auszeichnungen beim Diamond-League-Finale in Brüssel

Erstmals in der Geschichte der Diamond League werden am 13. und 14. September alle 32 Gesamtsieger der Premium-Serie in Brüssel beim „Memorial van Damme“ ermittelt. Ebenfalls neu: Die Diamond League vergibt neben den Trophäen für die Gesamtsieger erstmals die „Jesse Owens Rising Star Awards“. Mit den Auszeichnungen werden die besten U23-Athletinnen und -Athleten der Diamond-League-Saison 2024 geehrt. Am ersten Tag des „Memorial van Damme“ werden außerdem die belgischen 400-Meter-Legenden Kévin und Jonathan Borlée vor heimischer Kulisse verabschiedet. eme/aj

54.175 Finisher: Paris nun größter Marathon der Welt

Der Paris-Marathon hat das Rennen in New York als größten Marathon der Welt verdrängt. Bei dem Lauf über die klassischen 42,195 Kilometer hatten am 7. April 54.175 Athleten das Ziel erreicht. Zum ersten Mal erreichten damit in einem Marathonlauf über 54.000 Läufer das Ziel. Nach Angaben der Organisatoren betrug der Anteil der Frauen 28 Prozent. Eine erstaunliche Quote von 46 Prozent der Teilnehmer liefen in Paris ihren ersten Marathon. Vor diesem Jahr war der New York-Marathon der größte Lauf über diese Distanz. 2019 hatten 53.639 Starter das Ziel im Central Park erreicht. Diese Finisher-Zahl wurde jetzt auch vom London-Marathon übertroffen. Dort wurden am 21. April 53.863 Läufer im Ziel gezählt. jw

Para-WM in Kobe eröffnet

Am Freitag sind die Weltmeisterschaften der Para-Leichtathleten in Kobe (Japan) eröffnet worden. Am ersten Tag der Wettbewerbe war mit Lise Petersen eine deutsche Athletin am Start. Die 18-jährige Leverkusenerin belegte im F46-Speerwurf mit 34,68 Metern Platz sechs. Den Sieg sicherte sich die Britin Hollie Arnold mit 40,89 Metern. Neben WM-Medaillen geht es in Kobe auch um weitere Paralympics-Startplätze für Paris. Zu den Ergebnissen.

US-Unternehmer zahlt Preisgeld an betrogene Boston-Siegerin Buzunesh Deba

Seit 2014 hält Buzunesh Deba mit 2:19:59 Stunden den Streckenrekord beim prestigeträchtigen Boston-Marathon. Doch das Preisgeld für den Sieg und den Kursrekord hat die Äthiopierin nie erhalten. Denn ursprünglich wurde Buzunesh Deba 2014 „nur“ Zweite hinter der später des Dopings überführten Kenianerin Rita Jeptoo. Der Veranstalter Boston Athletic Association schaffte es jedoch nie, das Preisgeld von Rita Jeptoo zurückzuerhalten. Wie das „Wall Street Journal“ nun berichtet, zahlt der US-Unternehmer und Lauf-Fan Doug Guyer die entgangenen Prämien in Höhe von 100.000 US-Dollar an Buzunesh Deba. „Das verändert unser Leben. Ich werde das Geld für die Familie verwenden“, sagte die seit einigen Jahren in New York lebende Äthiopierin. eme/aj

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