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12.08.2013 | WM 2013 | Silke Bernhart

Arne Gabius hofft auf schnellen ersten Vorlauf

Der zweite Vorlauf wäre ihm lieber gewesen. Doch Arne Gabius (LAV Stadtwerke Tübingen) muss am Dienstag bei der WM in Moskau (Russland) im ersten Vorlauf über 5.000 Meter ran. Wie schnell er da rennen muss, um ins WM-Finale zu rutschen? „Schnell!“ sagt er. Akribisch wie eh und je hat der 32-Jährige die großen Konkurrenten im Kampf ums Finale bereits ausgemacht.

Arne Gabius will ins WM-Finale (Foto: Chai)


Ein Platz unter den ersten Fünf ist im Vorlauf nötig, um direkt weiterzukommen. Den hält Arne Gabius für unrealistisch. „Ich muss sehen, dass ich es über die Zeit schaffe“, sagt er. Die fünf zeitschnellsten Athleten gesellen sich im Finale zu den Vorlaufsiegern – macht 15 Finalplätze. Im Vergleich der Saison-Bestleistungen aller WM-Teilnehmer liegt Arne Gabius auf Platz 14. "Den einen oder anderen vor mir könnte ich kriegen", sagt er.

Dass der Tübinger im ersten Vorlauf vorlegen muss und nicht im zweiten Vorlauf die Zeiten der Konkurrenz abwarten kann, gefällt ihm nicht besonders. Einer seiner Mitstreiter dagegen freut sich, dass er in Lauf eins mit Arne Gabius an den Start geht. „Ich habe gerade mit Bernard Lagat Mittag gegessen“, berichtet der derzeit beste deutsche Langstreckler. „Er hat gesagt, sein Wunsch sei in Erfüllung gegangen.“

Trainingslager in St. Moritz

Nach einem zweiwöchigen Trainingslager in St. Moritz (Schweiz) hatte Arne Gabius zuletzt mit eben jenem Bernard Lagat die letzten Trainingseinheiten in Tübingen absolviert. Der US-Amerikaner zählt als Weltmeister von 2007 zu den stärksten Athleten im Feld. „Ich laufe gerne mit ihm zusammen, aber im WM-Vorlauf ist damit schon einer der Top Fünf-Plätze weg“, sagt Arne Gabius. Ebenfalls in seinem Vorlauf mit dabei sind die neuseeländischen Zwillinge Zane und Brett Robinson, mit denen Gabius in St. Moritz gemeinsam trainiert hat.

Er hofft, dass es ein schnelles Rennen wird – so wie bei der Hallen-WM 2012 in Istanbul (Türkei). Dort war er im ersten Vorlauf über 3.000 Meter auch als einer der Zeitschnellsten ins Finale eingezogen. Über 3.000 Meter Hindernis waren am Montag ebenfalls die Athleten des ersten Vorlaufs am schnellsten unterwegs. Vielleicht ist es ja doch ein gutes Omen, dass Arne Gabius am Dienstag das erste Rennen erwischt hat.


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